Die intensiv duftenden Knollen des Sellerie werden meist nur verwendet, um eine andere Speise im Geschmack zu unterstützen. Man denke nur an die Rindsuppe, die ohne das Gemüse kaum denkbar wäre oder an Kartoffel- und Tomatensuppen oder -gemüse, die ein Stückchen Sellerie brauchen, wenn sie köstlich schmecken sollen. Stangensellerie ist der feine Verwandte, der viel mehr kostet und roh gegessen wird – zum Verkochen viel zu schade!
Als Liebeslust steigerndes Mittel schwärmte schon Altdichter Homer von der Gewürzknolle mit dem herben Geruch und als Heiler ist sie vom Volk eigentlich immer benützt worden: bei Gicht und Rheuma, als Reiniger der Körpersäfte und als Verdauungsförderer.
Ein Tee aus der getrockneten Wurzel hilft wunderbar gegen Blähungen.