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G`schmackiger Sonnenschutz, Oberösterreichische Nachrichten 16. Mai 2012
Weintrauben und Pfirsiche fördern die natürliche Pigmentierung der Haut
Wer die Sonne gesund genießen will, kommt um Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor nicht herum. Doch man kann sich auch „innerlich" auf die Sonne einstellen: Etliche Pflanzen regen die natürliche Pigmentierung unserer Haut zusätzlich an. „So wird der natürliche Schutz aufgebaut, der sich mit den Jahren durch immer mehr Bräune bemerkbar macht", sagt Markus Forster, Naturkosmetikproduzent und Buchautor. In seinem Ratgeber „Die Macht der Heilpflanzen" empfiehlt er folgende Lebensmittel, die die Melaninproduktion anregen und Nährstoffe und Feuchtigkeit liefern, die die Haut in der Sonne braucht:
- Rote Weintrauben enthalten unter anderem Vitamine, Mineral-salze, Fruchtsäuren, Spurenelemente und Polyphenole, welche die Traube so wertvoll machen - ob innen oder außen angewandt. Polyphenole sind Antioxidantien - hier besonders das OPC (50-fach stärker als Vitamin E und 18,4-mal stärker als Vitamin C). Dieses besitzt zellschützende Eigenschaften, wirkt gegen freie Radikale und den Alterungsprozess, aktiviert den Stoffwechsel und stärkt die Gefäßwände und das Immunsystem.
- guter biologischer Rotwein.
- Ringelblumentee.
- Keimlinge der Alfalfa (Luzerne) als Beilage zu Salaten und Gemüse. Ein Esslöffel davon sollte viermal pro Woche eingenommen werden. Dies fördert zusätzlich das Haarwachstum.
- Karotten, eventuell in Kombina-tion mit Fett: Das enthaltene Betakarotin tönt die Haut sanft und macht das Bad in der Sonne überflüssig. Diese Vorstufe des Vitamin A ist aber auch für die sonnenbedingte Hautbräunung entscheidend, denn sie trägt zur Bildung des Hautfarbstoffs Melanin bei. Experten empfehlen, täglich mindestens 100 Gramm Karotten zu verzehren, um einen schönen goldenen Hautton zu erzielen.
- dunkelgrüne Gemüsesorten, die viel Chlorophyll enthalten, zum Besipiel Brokkoli und Spinat.
- große, orange Kürbisse.
- Mispeln. Sie sehen ähnlich aus wie Mostbirnen.
- Pfirsiche, die Eisen und Magnesi-um-Lieferanten schlechthin.
Kirschen verzichten, denn sie fördern die Östrogen- und so auch die Fleckenbildung.
Wer gesund braun werden will und keine herkömmlichen Sonnencremes verträgt, kann auf pflanzliche Alternativen zurückgreifen. „95 Prozent der Sonnenallergiker haben keine Beschwerden, wenn sie eine rein natürliche Sonnenpflege verwenden", sagt Forster. Bis der hauteigene Sonnenschutz aufgebaut ist, sollte man genau darauf achten, wie viel Sonne der Haut gut tut.
"Die Macht der Heilpflanzen", 11 Markus Forster, 136 Seiten, Freya-Verlag, 21,90 Euro
Sommersprossen aufhellen
Selbstgemachtes Gesichtswasser aus Pflanzen macht's möglichWen es stört, dass seine Sommersprossen allzu präsent sind, der kann sich leicht selbst helfen. Folgende Tipps stammen von Buchautor Markus Forster: 1 Lindenblütenwasser, das man in der Apotheke kaufen kann, oder ein leichter, geseihter Tee aus Lindenblüten ist ein aufbauendes Gesichtswasser, hellt Sommerspros-sen auf, mindert das Erscheinungsbild kleiner Fältchen und verschafft Linderung bei überanstrengten Augen. 1 Auch Kren (Meerrettich) hilft als Essig bei Sommersprossen und hellt Leberflecken auf. Dazu wird die geriebene Wurzel mit Weinessig übergossen, 14 Tage lang ziehen lassen und dabei täglich schütteln. Mit dem fertigen Essig werden die betroffenen Hautstellen betupft. 1 Die Wilde Karde eignet sich auch, um Sommersprossen aufzuhel-len. Dazu wird eine Abkochung als
Gesichtswasser auf die betroffe-nen Hautstellen aufgetragen. Dazu werden zwei Teelöffel Kardenwurzel mit 250 ml Wasser aufgesetzt und aufgekocht. zehn Minuten ziehen lassen.

